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Region Hannover, Frankfurt am Main, Düsseldorf, 13.06.2018

Auszeichnung für vorbildliche Gleichstellungsarbeit

Zwei unmittelbare Mitgliedsstädte und ein außerordentliches Mitglied des Deutschen Städtetages sind mit dem „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ ausgezeichnet worden.

Für den "Gender Award 2018" waren insgesamt sechs Kommunen nominiert.

Den 1. Preis vergab die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen an die Region Hannover. Das Forum gegen häusliche Gewalt, das Equal-Pay-Day-Bündnis oder der Runde Tisch Frauen- und Mädchengesundheit sind drei von vielen Beispielen für die erfolgreiche (Netzwerk-)Arbeit des Teams Gleichstellung der Region Hannover. Die regionale Wirtschaftsförderung hat Frauen- und Vereinbarkeitsthemen ebenfalls im Blick: in der Fachkräfteallianz, die Familie und Beruf als ein Arbeitsfeld identifiziert hat, in Projekten wie "Back2Job – Ingenieurinnen gesucht" oder "FiF – Frauen gehen im Handwerk in Führung", bei der Frauenberufsbörse oder beim Fachforum Vereinbarkeit. Eine Vorbildfunktion nimmt die Region Hannover auch mit Blick auf die paritätische Verteilung Frauen und Männern in Aufsichtsräten und in Führungspositionen bei Tochterunternehmen ein.

Den zweiten Platz sicherte sich Frankfurt am Main. In der Stadtverwaltung ist die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern durchgängiges Leitprinzip, das Führungskräfte bei allen Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Beschäftigten haben können, zugrunde zu legen haben. Genderkompetenz ist ein grundsätzliches Anforderungsmerkmal bei der Ausschreibung von Führungspositionen. Bereits 44 Prozent der Leitungspositionen sind mit Frauen besetzt. Außerdem gibt es bereits seit 1989 ein Frauenreferat, das heute mit elf Stellen für die Gleichberechtigung der Frankfurter Bürgerinnen arbeitet. In der Stadtverwaltung nimmt ein eigenständiges Gleichberechtigungsbüro mit sieben Gleichstellungsbeauftragten und zwei Mitarbeiterinnen Aufgaben und Rechte nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz und dem Frauenförder- und Gleichstellungsplan wahr.

Auf Platz 3 kam die Landeshauptstadt Düsseldorf. Ausschlaggebend für die Auszeichnung der waren für die Jury unter anderem der langjährige Gleichstellungsausschuss, die Aktivitäten im Rahmen der Europäischen Charta zur Gleichstellung von Männern und Frauen auf kommunaler Ebene und der Monitoring-Bericht zur Lebenssituation von Frauen und Männern in Düsseldorf.

Hintergrund
Ausgelobt wurde der Preis von der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Deutschland mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der „Gender Award – Kommune mit Zukunft“ wird seit 2016 alle zwei Jahre vergeben. Er ist nicht dotiert, die Gewinnerkommunen erhalten eine Steele.
Weitere Nominierte neben den Preisträgern waren Coburg, der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und Nürnberg.

Weitere Informationen

Schwerpunkte

  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr
  • Kommunale Finanzlage und föderale Finanzbeziehungen Mehr
  • Verkehrsinfrastruktur und Luftreinhaltung Mehr

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