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08.11.2016

Jugend – Arbeit – Zukunft: Eine Initiative des Erlanger Wirtschaftsreferates

Erlangen

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Erlangen ist schon seit 15 Jahren aktiv in der Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsmarktförderung. Mit Gründung des Vereins Jugend, Arbeit, Zukunft wurde ein Instrument geschaffen, mit dem sowohl die quantitative als auch die qualitative Seite des Ausbildungsmarktes "bearbeitet" werden kann. Dabei stellen Übergangs-Klassen eine der wichtigsten Integrationsmaßnahmen für junge Zuwanderer, Flüchtlingskinder und Kinder aus "Arbeitsmigranten"-Familien dar.

Der JAZ e.V. als arbeitsmarktpolitisches kommunales Projekt ist seit 2007 im Erlanger Mittelschulverbund mit den Schwerpunkten Ausbildungsfähigkeit und Berufsorientierung fester Bestandteil des schulischen Jahresprogrammes.

3.2. Erlangen JAZ e.V.
Foto: © Stadt Erlangen
Angeboten werden Betriebsbesichtigungen, Workshops zur Kompetenzfeststellung und -entwicklung sowie Unterstützung bei der Erstellung aussagekräftiger Bewerbungsunterlagen. Die Vor- und Nachbereitung von Schulpraktika in den 8. und 9. Jahrgangsstufen ist ein wichtiger Baustein der beruflichen Orientierung und bedarf daher besonderer Sorgfalt. Rückmeldegespräche mit Unternehmen und Schülern geben dabei Aufschluss über die Optimierung von Rahmenbedingungen und Prozessen.

Neben Aktivitäten mit den Klassen finden zahlreiche Einzelgespräche zur "Standortbestimmung" und "Zielvereinbarung" statt. Dies umso häufiger, je näher sich die Schülerinnen und Schüler am Ausbildungsmarkt befinden. Dabei geht es auch um die Entwicklung von Perspektiven, Bildungs- und Ausbildungswegen. Die Unterstützungsleistung erhält der Jugendliche auch nachdem er aus der Schule entlassen wurde.

Versorgte sowie unversorgte Jugendliche erhalten ein weiterführendes Coaching. Ziel ist die Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen zum einen sowie die Fortsetzung der Vermittlungsaktivitäten zum anderen. Des Weiteren unterstützt der regelmäßige Kontakt eine frühzeitige Intervention bei auftretenden Schwierigkeiten.

Für diese Aufgabe ist in der Innenstadt ein "Kommunales Beratungs- und Informationsbüro", KOMBI, für Ausbildung und Arbeit eingerichtet. Das Büro steht auch Jugendlichen aus anderen Schularten zur Verfügung und unterstützt in allen Fragen rund um Ausbildung. Die Ergebnisse sprechen für sich: Nach durchschnittlich 5 Kontakten klappt es mit einem Ausbildungsplatz!

Der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund an den drei Standorten der Mittelschule Erlangen beträgt durchschnittlich 50 Prozent, davon im Westen 40 Prozent, im Süden 70 Prozent und im Norden 30 Prozent.

Übergangsklassen

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Foto: © Stadt Erlangen
An allen drei Standorten wurden im Jahr 2015 Übergangsklassen in unterschiedlichen Jahrgangsstufen eingerichtet.

Die Übergangs-Klassen stellen eine der wichtigsten Integrationsmaßnahmen für junge Zuwanderer, Flüchtlingskinder und Kinder aus "Arbeitsmigranten"-Familien dar. Die Zusammensetzung der Klasse ist höchst unterschiedlich bezüglich Leistungs- und Bildungsniveau. Primäres Ziel der Ü-Klassen ist die Vermittlung von Deutsch-Kenntnissen, Deutsch als Zweitsprache und Leistungsfeststellung.

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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